Willi Dorner in Zusammenarbeit mit Professor Michael Giesecke
Willi Dorner und Professor Michael Giesecke
< im Auftrag der Wiener Festwochen & Internationale Tanzwochen Wien >



Ein Tanz- und Forschungsprojekt der Cie. Willi Dorner in Zusammenarbeit mit Professor Michael Giesecke:


Konzept & Choreographie:  Willi Dorner
Art-Supervision: Michael Giesecke


Ein Forschungs- und Kunstprojekt der Cie. W. Dorner und des Erfurter Medienwissenschaftlers Michael Giesecke

Tanz
nicht nur
nicht in erster Linie
als Darstellung für das Publikum
sondern als Erkundung der Körperinnenwelt
von Tänzerinnen und Publikum

Sprachlose Selbsterkundung
von Bewegungsgedächtnis und
Wahrnehmung
von Resonanz zwischen Uns

Die Aufführung als eine Phase
in dem endlosen synästhetischen Experiment
Back to return
Erstmals taten sich in diesem Jahr die traditionsreichen ‚Wiener Festwochen’ und die ‚Internationalen Tanzwochen Wien’ zu gemeinsamen Aufführungen und Projekten zusammen.

Neben jungen Ensembles konnten so auch Merce Cunningham, Meg Stuart, Lucinda Childs, das Ballett der Pariser Nationaloper mit einer Choreographie von William Forsythe und andere Wegbereiter des modernen Tanzes eingeladen werden. Wie in den Vorjahren boten erfahrene TänzerInnen und Choreographen Workshops (Coaching projects) für den Nachwuchs an.

Es ging den künstlerischen Leitern, Hortensia Völckers und Karl Regensburger, mit ihrem gemeinsamen Projekt ‚tanz 2000.at’ (13. Juli – 13. August) aber um mehr. Die künstlerische Erkundung von Bewegung und Körper, das Grundthema des „modern dance“ sollte wissenschaftlich begleitet werden. Gesucht wurden weiterhin nach neuen Möglichkeiten, die Zuschauer an den modernen Tanz heranzuführen und sie in die Aufführungen mit einzubeziehen.

Die Festspielleiter luden für diese Kunstsupervision den Erfurter Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Giesecke ein. Gemeinsam mit dem Choreographen Willi Dorner, diesjährig mit dem österreichischen Tanzpreis ausgezeichnet, und seiner Compagnie erprobte er in dem Projekt ‚back to return’ neue Formen der synästhetischen Reflexion und ihrer tänzerischen Inszenierung (Aufführungen am 6., 8., 9. und 10. August).