Kommunikationswissenschaft, B.A.
S, 2 SWS (Di 10 - 12), LG 4, D03


Michael Giesecke

Wahrnehmung und Kommunikation hängen so eng zusammen, daß häufig die interpersonelle Verständigung ganz auf die wechselseitige Wahrnehmung reduziert wird – und in der Massenkommunikation die Frage, wie Aufmerksamkeit erlangt, Agenden gesetzt werden, Forschungsschwerpunkte bilden.
Das Seminar erkundet für die face-to-face Kommunikation relevante Dimensionen: innere und äußere Wahrnehmung, Sinneskanäle, Verarbeitungsprogramme, soziale  Interferenzen und befaßt sich dann mit den Mechanismen, die zur Koordinierung von Wahrnehmung eingesetzt werden: Rapport, Pacing, Leading; Kanalkongruenz, Standardisierung der Kodes, soziale Selbstreflexion und Metakommunikation u.a.
Theorieinput, empirische Untersuchungen sowie Übungen, die es den Teilnehmern ermöglichen, ihre Wahrnehmungs- und Interaktionsstile erlebbar und beschreibbar zu machen, bestimmen den Ablauf.
Es wird ein Skript zur Verfügung gestellt.
Vgl.http://www.michael-giesecke.de/giesecke/dokumente/92/wako.pdf
Weitere Texte in der onlineDB:
http://www.kommunikative-schluesselqualifikationen.de/

Leistungsanforderungen
Seminarteilnehmer ist nur, wer teilnimmt und dies setzt auch Diskussionsbeiträge voraus. Ansonsten gilt: Vorbereitung eines Themas für die Seminardiskussion in Form von Thesen, Anschauungsmaterial, Kurzreferat. Diese Präsentation kann zu schriftlichen Hausarbeiten ausgebaut werden. Verunglückte Kurzreferate können durch nachträglich schriftliche Ausarbeitungen geheilt werden.

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Themen und Material