Kommunikationswissenschaft/Literaturwissenschaft
S, 2 SWS (Mi 10 - 12), LG 4, D 02


Eva Erdmann/Christiane Heibach

Das Seminar untersucht an ausgewählten Beispielen die Funktionsweise von Hypertexten. Die Struktur des Hypertextes ist für Datenbanken ebenso grundlegend wie sie für künstlerische und ästhetische Netzproduktionen genutzt wird. Die Annäherung an den Hypertext ist aus zwei verschiedenen Perspektiven möglich. Einerseits ist er durch die Technologie des Verlinkens einzelner Textsegmente mit der Computertechnologie entstanden und prominent geworden. Andererseits werden mit dem Hypertext theoretische Konzepte eines Schreibens verbunden, denen ein assoziatives und delineares Denken zugrunde liegt und das schon immer auch in den Printmedien und in der Literatur praktiziert wurde. Das Seminar wird sich mit den verschiedenen Theorien zum Hypertext auseinandersetzen, es wird Konzepte von Assoziativität, Delinearität, Intertextualität anhand von Datenbanken, aber auch literarischen Beispielen und digitalen Hyperfictions analysieren. Die Beispiele stammen aus dem anglophonen, frankophonen oder deutschsprachigen Raum.

Seminarplan

Literatur und Links

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